Winter im hohen Norden mit AIDAcara

 

AIDA fährt nur dahin, wo die Sonne scheint und es warm ist? Das war einmal, denn seit Anfang 2017 gibt es die Tour "Winter im hohen Norden". Das AIDA-Mutterschiff AIDAcara fährt jeweils 14 Tage in den norwegischen Winter - mit Schnee, Kälte und Nordlichtern. Und wir waren auf der Premierenfahrt im Februar 2017 dabei.

 

AIDAcara - Hamburg - Altona - Winter im hohen Norden
AIDAcara am 11.2.2017 am Cruiseterminal Altona in Hamburg

1.Tag - Anreise / Hamburg - 11.2.2017

 

Unser 2017er Reiseziel mit AIDA rief bei Freunden ungläubiges Staunen hervor: Im Februar nach Norwegen? - Da ist es doch schweinekalt… Richtig, Genau deswegen entschieden wir uns auch schon im Herbst 2015 für diese Reise mit AIDAcara, nichtahnend, dass diese ein paar Monate später unter dem Label „AIDA Selection“ vermarktet werden würde. „AIDA Selection“ ist ein neues Angebot von AIDA Cruises, dass die kleineren AIDA-Schiffe zu ausgewählten Destinationen fernab der üblichen AIDA-Routen führt; unter anderen mit längeren Liegezeiten und einem den Fahrtziel angepassten Bordprogramm (u.a. Lektoren) und entsprechenden kulinarischen Angeboten.

Die Vorfreude war groß und dementsprechend aufgeregt starteten wir auch am 11.2.2017 im Rüsselsheimer Bahnhof zu unserer Fahrt nach Hamburg.

Für Fahrten ab Hamburg ist für uns die Bahn erste Wahl; der ICE hat uns bisher immer pünktlich und meistens auch bequem nach Hamburg gebracht. Bucht man frühzeitig, kostet ein Platz in der ersten Klasse nur wenig mehr als in der zweiten Klasse, der Komfortgewinn ist aber enorm: Mehr Platz sowohl für Passagier als auch Gepäck sind deutliche Pluspunkte für eine Bahnfahrt in der ersten Klasse.

Die Fahrt nach Hamburg verlief ohne größere Probleme, die zwischen Frankfurt Flughafen und Frankfurt Süd eingefahrenen Verspätung von 16 Minuten konnte bis Hamburg aufgeholt werden; der Zug fuhr sogar vier Minuten vor Plan im Hauptbahnhof ein.

Jetzt ging es darum unsere Koffer loszuwerden; die freundlichen Mitarbeiter von AIDA warteten vor dem Bahnhof auf uns. Leider mussten wir hier etwas länger warten, der der Transporter, der das Gepäck zum Terminal bringen sollte, gerade unterwegs war.

 

Hamburg - Hafen - Winter im hohen Norden
kleine Hafenrundfahrt mit AIDAcara

Der vorab gebuchte Shuttle-Bus brachte uns dann nach Altona. Leider ist für uns bei Abfahrt Altona der ÖPNV keine große Alternative; die Anbindung des Cruise-Terminals ist vom Hauptbahnhof aus mittelprächtig. Knapp 20 Minuten Busfahrt später standen wir auch schon vor dem Terminal in Altona und wir konnten uns direkt zum Check-In begeben. 

Und Überraschung: keine ellenlangen Schlangen, wir konnten direkt durchgehen; eine geänderte Check-In-Prozedur ohne erstellen der Bordkarte sorgte für einen schnellen und unkomplizierten Ablauf. Auch die Kabine war um 14 Uhr schon bezugsfertig, so dass wir direkt unser Handgepäck abstellen konnten, um einen Mittags-Snack zu uns nehmen zu können.

Auslaufen war für 20 Uhr geplant; Gelegenheit für uns, sich nochmal von den Reisestrapazen zu erholen. Gegen 17 Uhr stand die Seenotrettungsübung auf dem Plan, für uns von Vorteil: Unsere Musterstation befand sich im Inneren des Schiffes, bei knapp 0 Grad Außentemperatur in Hamburg sicherlich nicht schlecht...

 

 

AIDAprima - Hamburg - Winter im hohen Norden
"Begleitschutz" für Mama: AIDAprima sortiert sich hinter AIDAcara ein

Kurz nach 20 Uhr hieß es: Leinen los und AIDAcara fuhr die Elbe hinauf in Richtung Hafencity; AIDA spendierte uns noch eine kleine Hafenrundfahrt. Vorbei a n der Hamburger Skyline und dem neuen Wahrzeichen der Elbphilharmonie, ging es wieder in Richtung Altona, wo sich AIDAprima uns im Kielwasser anschloss. Schönes Highlight des Tages wurde dann das von AIDA veranstaltete Feuerwerk in höhe von Blankenese; ein einmaliges Erlebnis.

 

 

Sollte im übrigen ein Mitarbeiter von AIDA Cruises diese Zeilen irgendwann mal lesen: Nach dreimaligen Abspielen der Songs „Hamburg meine Perle“ von Lotto King Karl, „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ von Hans Albers, „In Hamburg sagt man Tschüss“ von Heidi Kabel, „An der Nordseeküste von Klaus und Klaus“ und irgendeinem Pseudo-Seemansrock von Santiano ist mein Bedarf an diesen Liedern für den Rest meines Lebens gedeckt - sprich: einfach too much, wir mussten vom Pooldeck flüchten, einmal hätte voll und ganz gelangt

2.Tag - Seetag - 12.2.2017 - auf dem Weg nach Haugesund

 

Nach der Abfahrt folgt in der Regel im ein Seetag; so auch bei dieser Reise. Das Wetter war nicht gerade berauschend, neben der erwarteten Kälte herrschte auch starker Wind, das Schiff schaukelte etwas, was sich aber gegen Abend beruhigte. Dafür war Zeit, das Schiff wieder kennenzulernen,  es ist immer etwas irritierend, wenn man nach einer Reise mit einem Schiff der Sphinx-Klasse auf eines der kleineren Schiffe geht und völlig desorientiert ist und verzweifelt das nicht vorhandene Theatrium oder das Brauhaus sucht. Die Cara hat beides nicht und so entwickelte sich die Lambada-Bar zu unserem bevorzugten Aufenthaltsort, da diese nicht so laut und so belegt ist, wie  die AIDA-Bar. Übrigens: Um Gerüchten und seltsamen Bewertungen im Internet vorzugreifen: AIDAcara befand sich während unserer Reise in einem Top-Zustand, weder abgewohnt noch abgenutzt und ordentlich gepflegt. Allen Leuten, die sich für eine Reise mit diesem Schiff interessieren und von Bewertungen oder Erfahrungsberichten aus dem Internet verunsichert sind sei gesagt: Nicht beachten, sondern völlig unvoreingenommen die Reise antreten, sonst ruiniert man sich die Vorfreude und das ganze macht nur noch halb soviel Spaß…

Langfossen - Winter im hohen Norden
Der Langfossen

3.Tag - Haugesund - 13.2.2017

 

Der erste Stopp unserer Reise hieß Haugesund, an der Südküste Norwegens. Gegen 7 Uhr morgens kam die norwegische Hafenstadt in Sicht, gehüllte in tiefste Dunkelheit, erhellt von den Straßenlaternen. Kurz nach acht lagen wir fest und konnten das Schiff verlassen. Pflichtprogramm in Haugesund ist ein Besuch der Langfossen-Wasserfalls im Akrafjord. Das liegt nicht unbedingt um die Ecke, also mussten wir dazu einen Ausflug buchen. Insidertipp am Rande: Der AIDA-Ausflug „Wasserfall Langfossen und Akrafjord“ wird mit dem gleichen Programm von dem Anbieter Guide Compagniet angeboten, allerdings 20 Euro günstiger. Gebucht hatten wir diese Tour über die Homepage des Anbieters. Auf deutsche Urlauber ist man vorbereitet, sowohl die Homepage gibt es in einer deutschen Version, und auch der Ausflug wurde auf Deutsch von einem deutschen Guide durchgeführt. Weiterer Vorteil gegenüber dem AIDA- Ausflug: Die kleinere Gruppengröße von 30 Personen (zumindest bei unserem Ausflug. 

 

Nachtrag: Für 2018 hat der Touranbieter leider die Bootsfahrt aus dem Angebot genommen - die gibt es nur noch beim AIDA-Ausflug. Preisunterschied nun: 30 Euro. Ganz ehrlich: Die Bootsfahrt ist das Highlight...

 

Mittels Bus geht es ging unter  Sonnenschein zum Akrafjord, wo ein kleines Ausflugsboot auf uns wartete. Achtung: Das Boot ist nicht besonders groß, 50 Personen haben darauf Platz - viel Platz zum bewegen bleibt da nicht.

 

Bei gemütlichen 3 Grad plus ging es zügig über das Fjord zum Wasserfall. Der präsentierte sich fast komplett gefroren; ein eindrucksvolles Schauspiel; nur ein paar wenige Rinnsaale suchten sich unter dem Eis ihren Weg ins Wasser. Kurz darauf ging es weiter über das Fjord bis an dessen Ende, wo eine kleinere Ortschaft liegt. Wenige Meter weiter verliessen wir das Boot und konnten auf der idyllisch gelegenen Eljervik-Farm  eine kleines Mittagessen, bestehend aus landestypischen Köstlichkeiten einnehmen und hatten dabei noch einen herrlichem Blick auf das Fjord und den gefrorenen Wasserfall.

 

 

Traumhafter Sonnenuntergang in Haugesund
Traumhafter Sonnenuntergang in Haugesund

Nach einem Aufenthalt von einer knappen Stunde ging es per Bus weiter - zurück zum Wasserfall, der direkt an der Straße liegt. Eine Unterführung führt vom Parkplatz zum Wasserfall; leider waren die Lichtbedingungen nicht die besten. Obwohl es ein recht sonniger Tag war, kam aufgrund der hohen Berge und der tiefstehenden Sonne  kein Licht in das Fjord, was es nicht leicht macht, ein gutes Bild des gefrorenen Wasserfalls zu machen. Nach 15 Minuten ging es weiter zurück zum Schiff.

 

Fazit zum extern gebuchten Ausflug:Preis/Leistungsverhältnis top, sehr gut informierter deutschsprachiger Guide mit viel Hintergrundwissen über Land und Leute.  So soll es sein, so macht das ganze Spaß.

 

Gegen 15:30 Uhr waren wir wieder zurück an Bord und stärkten uns erstmal mit einem schönen Glas Latte Macciato in der Bar, um dann kurz nach 17 Uhr das Auslaufen aus Haugesund zu genießen.

 

4.Tag - Seetag  14.2.2017

Schon heute der zweite Seetag; relativ ereignislos, wenn man mal davon absieht, dass Valentinstag war und dies von der Crew mit den Gästen begangen wurde, beispielsweise mit den schönsten Liebes- und Kennenlerngeschichten - vorgestellt in der AIDAbar. Allerdings viel wichtiger: Kurz nach Mitternacht wurde der Polarkreis überquert - gefeiert wurde dies mit einer entsprechenden Party auf dem Pooldeck. Die obligatorische Polarkreistaufe sollte am nächsten Abend folgen…

 

Bodø - Winter im hohen Norden
Bodø: Nur auf den ersten blick idyllisch...

5.Tag - Bodø - 15.2.2017

Heute stand Bodø auf unserem Programm. Ein herrliches Panorama mit schneebedeckten Berggipfeln empfing uns mit einigen Sonnenstrahlen; im übrigen das einzige, was man von der Sonne heute noch sehen sollte. Empfangen wurden wir mit Salutschüssen; Kreuzfahrtschiffe kommen nicht so häufig nach Bodø; schon gar nicht so früh im Jahr. In vielen Reiseführern steht über Bodø, das die Stadt nicht sonderlich sehenswert ist und hier andere Dinge interessant sind: Die Seeadler, der Saltstraumen oder die schöne Natur. Das stimmt fast alles; ich greife hier mal vorweg: In der Tat ist Bodo nicht sonderlich sehenswert,  von dem kleinen Jacht-Hafen mal abgesehen. Viel seltsamer fand ich es, dass man in einer Stadt, die angeblich 35.000 Einwohner hat, so wenig Menschen auf der Straße sah - auch aus dem Grund wirkte Bodo für mich sehr trist. Für Souvenirjäger: Das Angebot ist hier relativ eingeschränkt; nur in der Touristeninformation, die nah am Liegeplatz lag, wurden wir fündig. Achtung: Es gibt in Bodo wohl noch einen anderen Anlegeplatz für Kreuzfahrtschiffe, der nicht so nah am Zentrum liegt; eigentlich sollte die Cara bei unserem Besuch dort anlegen, durften dann aber doch den „besseren“ Platz im Zentrum nutzen.

 

 

Trotz bedecktem Himmel: Ein eindrucksvolles Naturerlebnis
Trotz bedecktem Himmel: Ein eindrucksvolles Naturerlebnis
Start unseres "Spaziergangs" an der Küste (siehe Pfeil)
Start unseres "Spaziergangs" an der Küste (siehe Pfeil)

Zurück zur Chronologie: Direkt nach dem Anlegen startete unser Ausflug: „Spaziergang durch Bodøs Natur“; gebucht direkt über AIDA. Mittels Bus fuhren wir etwa 15 Minuten an die Küste und starteten dort unsere Tour. Sehr angenehme übrigens: Überschaubare Gruppengröße (ca. 30 Personen) mit zwei Guides, die die Gruppe dann geteilt haben und man so mit 14-15 Mann an den Stränden langspazierte. So macht das ganze wirklich Spaß und obwohl der Himmel bewölkt war, konnten wir die tolle Landschaft auf uns wirken lassen. Für die Datenfans: Länge der Laufstrecke: ca. 3 km, Dauer: ca. 2 1/2 Stunden. Hinweis: Ich persönlich würde diesen Ausflug eher als „Wanderung deklarieren“, man geht zum Teil durch unebenes Gelände, bei uns war durch die vorangegangene Schneeschmelze der Boden sehr wässrig; unbedingt Outdoorschuhe/Stiefel mitnehmen.

 

 

 

 

 


Am Abend hatten wir ein 6-Gänge Menü im „Selection-Restaurant“ (vorher „Rossini“ ) gebucht. Das von uns gebuchte Menü „Selection Exklusiv“ umfasste übrigens neben dem phantastischen Essen und dem gewohnt guten und persönlichen Service auch die Einnahme des Zwischengangs am Bugbereichs des Schiffes während des Auslaufens - also wirklich exklusiv. Also insgesamt ein großes Lob an das Team des „Selection-Restaurants“ für einen tollen Abend, der uns so gut gefallen hat, dass wir spontan zwei Tage später nochmals reservierten. Übrigens: zeitig reservieren, sonst sind alle Plätze für dieReise ausgebucht…

Am späten Abend stand dann die Polarkreistaufe auf dem Programm: An 5 Stationen musste man Aufgaben erfüllen, um dann am Ende eine Urkunde - vom Kapitän unterschieben - in den Händen zu halten. Zunächst galt es, unter Anleitung einen Seemannsknoten anzufertigen, einen Löffel „Fischpaste“ zu essen, einen Becher eines nicht näher definierten Gebräus zu trinken, Salzeis zu essen, die Initialen des eigenen Namens in einen Block Eis einzuritzen und sich mit einem Eisbär fotografieren zu lassen( schwierigste Übung !!!) . Danach folgte die Taufe und die Aushändigung der Urkunde durch den Kapitän.

 

 

Anlegemanöver in Tromsø
Anlegemanöver in Tromsø

6.Tag - Tromsø - 16.2.2017

 

Die „Eismeerstadt“ Tromsø stand heute auf den Programm; da das Anlegen erst für 16 Uhr geplant war, begann der Tag entscheunigend mit einem ruhigen Frühstück im Restaurant. Kurze Zeit später wurden wir von einem Postschiff der Hurtigruten überholt, das wir am Nachmittag in Tromsø nochmals wiedersehen sollten. Das Wetter war nicht so doll, aber die Landschaft atemraubend. Rechts und links hohe Berge, mittendrin unser Schiff. Was jetzt allerdings noch fehlte, war der Schnee, von dem nur auf den Bergspitzen etwas zu sehen war.

Gegen 15 Uhr kam Tromsø mit seiner bekannten Brücke in Blick; das Wetter hatte sich verschlechtert, es regnete und war windig. 

Der Liegeplatz in Tromsø lag mitten im Stadtzentrum, direkt neben dem der Hurtigruten. Hinweis an dieser Stelle: Es gibt noch einen Liegeplatz in einem weiter entfernten Stadtgebiet. Vor allen Dingen größeren Schiffen wird dieser Liegeplatz zugewiesen bekommen; also auf einem längeren Weg ins Zentrum einrichten.

 

 

Mach auch im Regen eine gute Figur: Die Bibliothek in Tromsø
Mach auch im Regen eine gute Figur: Die Bibliothek in Tromsø

Kurz nach 16 Uhr konnten wir unter strömenden Regen das Schiff verlassen. Schnee gab es hier zwar keinen, dafür aber reichlich Eis, was für uns bedeutete, sehr vorsichtig zu laufen, um nicht zu stürzen. Natürlich war es hier kurz nah vier schon dunkel, so dass schöne Fotos geschossen werden konnte. Interessante Gebäude, die lohnenswert sind, abgelichtet zu werden, sind neben der örtlichen Bibliothek, die von ihrer Form an eine Auster erinnert, als auch die Brücke über den Tromsö-Sund und selbstverständlich die Eismeerkathedrale. Aufgrund des Regens und dem Wind sparten wir uns den langen Weg auf die andere Seite des Sunds und schauten uns in der Stadt um. Nach der „Enttäuschung“ Bodø, machte Tromsø einen ganz anderen , einen sehr lebhaften - fast schon hektischen Eindruck. Nach guten 2 1/2 Stunden machten wir uns durchnässt wieder auf dem Weg zum Schiff, nicht ohne noch ein paar schöne Langzeitaufnahmen von Schiff und Hafen zu machen.

Der Liegplatz ist nicht weit vom Radisson-Hotel entfernt
Der Liegplatz ist nicht weit vom Radisson-Hotel entfernt

7.Tag - Tromsö - 17.2.2017

 

Da die Ausflüge von AIDA „Huskyabenteuer“ in allen Häfen bereits frühzeitig ausgebucht waren, mussten wir auf einen externen Anbieter setzen. Abgeholt wurden wir am Radisson-Hotel, von wo es per Bus zunächst zur Husky-Farm ging, wo man die Möglichkeit hatte, wintertaugliche Kleidung zu bekommen. Wichtige Information: Dieser Ausflug wird in englischer Sprache durchgeführt; Englischkenntnisse wären demnach nicht schlecht, um die Anweisungen zu verstehen und sich mit dem personal unterhalten zu können. Danach ging es weiter zum „Racetrack“.

Die Fahrtzeit betrug insgesamt etwa eine Stunde, bis wir bei den Husky ankamen. Kurz nachdem die vorgehende Gruppe zurückkam, wurden wir zu den Schlitten geführt und konnten einsteigen. Normalerweise passen zwei Erwachsene in einen solchen Schlitten.Kurz darauf ging es los. Mittlerweile hatte es ziemlich stark angefangen zu schneien; Tipp an dieser Stelle:  Skibrille mitnehmen, sonst wird es etwas unangenehm. Die Fahrt mit den Huskys dauerte ca. eine Stunde; danach ging es wieder zurück zur Husky-Farm, wo man sich die „dienstfreien“ Huskys etwas näher anschauen konnte. Die Hunde leben auch im Winter draußen; jedes Tier hat seine eigene Hundehütte. Die Huskys sind sehr zutraulich und freuen sich, wenn Menschen vorbeikommen und sich mit ihnen beschäftigen. Eindrucksvoll, wie unterschiedlich diese Hunde aussehen können: Angefangen bei der Fellfarbe bis zu den Augen.

 

 

Huskys - Winter im hohen Norden
Gleich geht´s los...

Zum Ausflug gehörte auch ein „Mittagessen“, welches aus eine Rentiersuppe und einem Stück Schokoladenkuchen bestand. Danach bestand noch die Möglichkeit, Huskywelpen zu betrachten und natürlich auf den Arm zu nehmen. Kurz darauf ging es per Bus wieder zurück in die Stadt, kurz nach halb drei schlugen wir wieder in Tromsö auf. Nach Rückkehr in die Stadt hatten wir bei  mittlerweile heftigen Schneefall noch die Möglichkeit, Souvenirs einzukaufen; zwei gut sortierte Läden befinden sich mitten im Zentrum von Tromsö, wobei der Eckladen an der Kirche in der Stadtmitte mir die originelleren Artikel im Angebot zu haben schien, als der größere Laden schräg gegenüber von H&M.

 

Unerwartet schloss sich der nächste Overnight-Stopp an, den anstatt um 20 Uhr auszulaufen und den Hafen zu verlassen, mussten wir aufgrund starker Winde an unserem Liegeplatz verweilen, da die Gefahr bestand, gegen die Kaimauer oder eine der Brücken gedrückt zu werden. Erst um 2 Uhr in der Nacht hieß es dann: "Sail Away" - aber davon bekamen wir in unserer kuscheligen Kabine nichts mit.

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