Nordeuropa mit AIDAcara 2014

Für unsere diesjährige Tour hatten wir uns für die 7-Tages-Tour mit AIDAcara von Kiel, den Nord-Ostsee-Kanal (NOK), Bergen, Oslo, Göteborg, Kopenhagen und wieder zurück nach Kiel entschieden.

 

Ausschlaggebend für die Wahl dieser Tour war der Wunsch, einmal mit AIDAcara, dem Mutterschiff der AIDAflotte zu reisen. 1996 wurde die Cara als Clubschiff "AIDA" in Dienst gestellt und stellte damals eine völlig neue Form der Kreuzfahrt da. Ungezwungene Atmosphäre an Bord, kein Captain´s Dinner, Sport, Fitness, und Party - das war damals revolutionär. 2001 folgte das zweite Schiff, AIDAvita und 2002 das dritte: AIDAaura.

 

Ein weiterer Grund für die Wahl der Route: Die Passage durch den NOK. Nur wenige moderne Kreuzfahrtschiffe können den Kanal passieren: Sie sind einfach zu groß und passen nicht unter den Brücken durch. Bei AIDA ist die Cara das einzigste Schiff, das in der Lage ist, diese Passage zu durchfahren. Wir waren also gespannt...

1. Tag - Kiel - 3.5.2014

Wie im letzten Jahr waren wir zwei Tage vorher angereist, um den Abreisehafen noch etwas genauer zu erkunden. Deswegen konnte wir auch ohne Stress das Einlaufen des Schiffes morgens um halb acht bei herrlichstem Sonnenschein sehr gut fotografieren. 

 

Da wir wieder mit PKW angereist waren, hatten wir wieder bei "Parken und Meer" einen Stellplatz gebucht. Von dort wurden wir mittels Shuttlebus zum Ostseekai gebracht, wo der Check-In bereits lief. Erstaunlich schnell kamen wir in der Schlange vorwärts - nach noch nicht einmal einer halben Stunde hatten wir unsere Bordkarten und konnten an Bord gehen. Am Eingang konnten wir unsere bereits vorab gebuchten Getränke-Gutscheine in Empfang nehmen und machten uns auf den kurzen Weg zu unserer Kabine.

 

Kabine 4125, direkt an der vorderen Treppe, über der Steuerbord-Gangwaypforte sollte unser Zuhause für die nächsten Tage sein. Erster Eindruck: kaum ein Unterschied zu den neueren Schiffen, aber viel mehr Stauflächen als auf den Nachfolgerinnen: Schon mal ein Pluspunkt für die Cara. Der erste Minuspunkt folgte aber schon sofort: Die Lüftung des Bades lief durchgehend und war sehr laut und war durch die geschlossene Badezimmertüt zu hören. Der Mangel wurde an der Rezeption notiert - geändert hat sich in der Woche allerdings nichts; ich geh mal davon aus, dass das auf der Cara die Lüftung halt dauerhaft läuft.

Nach der Seenotrettungsübung um kurz nach 16 Uhr hatten wir auch eine Premiere: Die Welcome-Show fand um 17:30 Uhr statt, während das Schiff noch im Hafen lag. Ablegezeit 17 uhr steht nämlich nur auf dem Papier, aufgrund langer Wartezeiten im NOK darf das Schiff an der Pier im Hafen warten und dann punktgenau in den Kanal einfahren. So wurde das Ablegen auf 19 Uhr terminiert. 

 

Pünktlich um 19 Uhr ertönte das Schiffshorn dreimal zum Abschied und unter den Klängen von "Orinoco Flow" drehte das Schiff und steuerte den NOK an, der nach knapp 40 Minuten Fahrt auch erreicht wurde. Während des Schleusvorgangs konnten wir interessante Bilder machen, leider wurde es schon langsam dunkel, so dass von der Landschaft relativ wenig zu sehen war; trotzdem ein etwas irritierendes Erlebnis, mit solch einem Schiff neben einer Autobahn herzufahren.

 

Insgesamt also bisher ein positiver Tag mit vielen neuen Eindrücken - wir warteten gespannt auf den nächsten Tag.

2. Tag - Seetag - 4.5.2014

Es schien so, als hätten wir die Sonne am Rande der deutschen Hoheitsgewässer zurückgelassen; denn an diesem Morgen regnete es und war auch ziemlich kühl. Nach dem reichhaltigen Frühstück im Calypso-Restaurant mussten wir die Zeit bis um 11 Uhr überbrücken, denn wir hatten im Rahmen des "Genießer-Paketes" die "Rossini-Kochschule" gebucht.

 

Treffpunkt war das Gourmet-Restaurant "Rossini", wo wir uns erstmal eine entsprechende Schutzkleidung überziehen durften. Danach wurden wir in die Küche geführt. Der Küchenchef begrüsste uns und erklärte kurz den Ablauf der Kochschule. Ein Drei-Gänge-Menü stand auf dem Ablauf: Rinder-Carpaccio, Garnelen-Risotto und Cremé Brulée. Anschaulich wurden uns Ablauf, Zutaten und Zubereitung erklärt; das Ergebnis durften wir dann im Restaurant kosten. 

 

Etwa 2 Stunden dauerte die Kochschule und war nicht nur interessant, sondern auch kurzweilig.

Nur eine kurze Verschnaufpause war uns gegönnt, denn um 15 Uhr stand das "Fruit Carving" auf dem Programm. Mit Fruit Carving wird die Kunst bezeichnet, aus Obst und Gemüse kleine Kunstwerke zu erstellen, die als Dekoelemente die Buffets von Kreuzfahrtschiffen schmücken. Diese Technik ist vor allem in Asien verbreitet und wird auf den Schiffen vorzugsweise von den Crewmitgliedern, die von den Philippinen stammen, ausgeübt.

 

Was mir nicht bewusst war, war der Umstand, das wir Gäste selber schnitzen sollten. Und ehe ich mich versah, hatte ich Messer, Schneidebrett und Orangen vor mir und sollte Rosen, Schwäne und Fische schnitzen.  Um es vorwegzunehmen: Fürs Fruit Carving fehlt mir einfach das Talent. Nichts wollte mir gelingen und meine Kunstwerke hatten nur entfernt etwas mit der Vorlage gemein.

3. Tag - Bergen - 5.5.2014

Bevor wir uns die Fahrt durch das Fjord ansehen wollten, stärkten wir uns ersteinmal bei dem einem ausladendem Frühstück im Calypso-Restaurant. Die Qualität der Speisen ist gut, die AUswahl ebenso. Das einzige, was es zu bemängeln gab, war der sehr dünne Orangensaft, der eigentlich eher Wasser mit Organgengeschmack war - das ist allerdings Jammern auf sehr hohem Niveau.

 

Mit AIDAaura waren wir schon 2010 in Bergen. Damals hatten wir herrlichsten Sonnenschein und angenehme 15 Grad. Leider machte dieses mal Bergen seinem Ruf als "Regenhauptstadt Europas" alle Ehre: Es war nass, windig bei 8 Grad. Für schöne Fotos war dies natürlich keine guten Voraussetzungen. Dauernd musste die Objektive abgewischt werden, weil sich Regentropfen darauf verirrten. Trotzdem war die Fahrt durch das Fjord schön und eindrucksvoll, vor allem als das Schiff unter den zwei großen Brücken hindurchfuhr und man sich jedes mal fragt: Reicht das???

 

Als Bergen in Sicht kam, konnte man schon zwei andere Schiff im Hafen sehen: Zum einen die "Azura" von P&O Cruises und AIDAsol; für uns das erste Mal, ein anderes AIDA-Schiff im Hafen zu treffen. 

Nach dem gelungenen Anlegemanöver packten wir unsere Sachen, um unseren ersten landgang auf dieser Reise zu unternehmen: Vor den Toren des Liegeplatzes warteten schon "Hop-On-Hop-Off"-Busse, für deren Nutzung wir uns entschieden hatten. An dieser Stelle sei gesagt: Das ist in Bergen vielleicht nicht eine ganz so gute Idee. Die Busse sind für die kleinen Straßen eigentlich zu groß und rattern ziemlich stark über die Kopfsteinpflaster. Außerdem ist Bergen nicht so groß, als das man das nicht zu Fuß machen könnte. Nichtsdestotrotz wurden die 2x 25 Euro investiert; vielmehr als beim letzten mal bekamen wir allerdings nicht zu Gesicht. Nach knapp einer Stunde Fahrt waren wir wieder am Ausgangspunkt der Tour angelangt: Am Hafen. Von hier aus machten wir uns zu Fuß weiter: Festung Bergenhus, Brygge, Stadtmitte - alles im leichten Nieselregen. Der letzte Programmpunkt, der Berg Floien mit seiner tollen Panormasicht auf das Fjord musste leider wegen des schlechten Wetters entfallen.

 

Nach gut 4 1/2 Stunden begaben wir uns wieder an Bord, um eine Kleinigkeit zu Essen und etwas zu relaxen. Genau richtig, denn jetzt fing es richtig an zu schütten. Viel Spaß denjenigen, die den Stadtrundgang zu Fuß gebucht hatten.

 

Um 18 Uhr hieß es wieder "Sail Away" und wir ließen AIDAsol und Bergen hinter uns, um unser nächstes Ziel auf unserer Reise anzusteuern: Oslo. An dieser Stelle vielleicht noch mal etwas zu dem viel kritisierten Thema: Überfüllte Restaurants bei AIDA: Es ist richtig, zu den "Hauptkampfzeiten" zwischen 18 und 20 Uhr sind die Restaurants leider übervoll - kaum eine Chance, einen Platz zum Essen zu bekommen. Das stresst und ärgert ziemlich. Auf dieser Reise konnten wir erst gegen 20:30 Uhr Plätze im Restaurant bekommen - das ist ok - eine Stunde reicht für uns zum Essen. Trotzdem nervt dieser Zustand - AIDA muss sich hier dringend etwas überlegen.

4. Tag - Seetag/Oslo - 5.5.2014

Heute stand der zweite "inoffizielle" Seetag auf dem Programm, den Oslo sollten wir erst gegen 23 Uhr erreichen. Nach dem Frühstück ging es gleich zur Küchenführung. Treffpunkt war wieder das Rossini-Restaurant, wo es wieder im Schutzkittel hinter die Kulissen von AIDAcara ging. Mittels Aufzug fuhren wir auf Deck drei, wo sich die Hauptküche befindet. 84 Köche und Küchenhilfen arbeiten hier, um den knapp 1200 Gästen auf engstem Raum die Mahlzeiten zu ermöglichen. Insgesamt hoch interessant, auch deswegen, weil es der einzig erlaubte Blick hinter die Kulissen ist - die AIDA-Inside-Tour ( Schiffsführung) gibt es leider nicht mehr. 

Mit einem Prosecco fand nach gut einer Stunde diese Küchenführung ihr Ende, so dass wir den Rest des Tages zur freien verfügung hatten. 

 

Gegen 20:30 Uhr fuhren wir langsam in das Oslofjord ein; trotz des Regens und den mässigen Temperaturen ein schönes Erlebnis.

Gegen 22:30 Uhr kam die norwegische Hauptstadt mit ihrem einmaligen Rathaus in Sicht. Außerdem lag bereits unter der Festung Akershus "AIDAbella", die wenige Minuten vor uns bereits ihren Liegeplatz erreicht hatte. Im stömenden Regen drehte die Cara bei, um den eigenen Liegeplatz anzusteuern; von AIDAbella ging ein Blitzlichtgewitter über uns nieder. Insgesamt bot sich uns ein wunderschönes Bild, das wir natürlich auch auf Speicherkarte bannen mussten. 

Die Möglichkeit, Oslo bei Nacht zu fotografieren, wollten wir uns nicht nehmen lasse, so dass wir kurz nach 23 Uhr das Schiff verließen, um Fotos zu machen - und das unter sehr widrigen Bedingungen. Es goss in Strömen und die Objektive mussten dauernd von Regentropfen befreit werden. Trotzdem sind uns einige schöne Bilder gelungen...

5. Tag - Oslo - 6.5.2014

Da das diesmal bereits unser 3. Besuch in Oslo war, hatten wir diesmal einen besonderen Ausflug gebucht: Eine Wanderung durch Oslo, beginnend in einem Außenbezirk mit Ziel Innenstadt - ein Ausflug, den man machen sollte, wenn man schon mal in Oslo war ( O-Ton auf dem Schiff).

 

Mit 8:30 Uhr ging es relativ früh los; vom Treffpunkt Liegeplatz ging es über das  Rathaus und dem Nationaltheater zur U-Bahn-Station. Unsere Fremdenführerin sprach sehr gut Deutsch und war auf unsere Reisegruppe sehr gut vorbereitet. Nach gut 10 Minuten Fahrt kamen wir am Ziel unserer kleinen Reise an - von hier aus ging es zu Fuß zurück in die Stadt - ein gut 3-stündiger Fußmarsch vorbei an alten Industrieanlagen, die zum Teil einer neuen Nutzung zugeführt wurden und Neubaugebieten. Fototechnisch gab es hier relativ wenig zu sehen, trotzdem war diese Wanderung interessant, weil man auch mal andere Dinge gezeigt bekam, als man auf "normalen" Stadtrundfahrten sieht.

Nach gut drei Stunden Marsch kamen wir wieder im Hafen an. Nach dem obligatorischen "Troll-Kauf" im Souvenir-Shop gingen wir uns im Restaurant stärken; allerdings etwas unter Zeitdruck, weil wir das Auslaufen von AIDAbella von oben beobachten und fotografieren wollten. Gesagt getan, kurz vor 14 Uhr postierten wir uns auf dem Oberdeck, um einen guten Blick auf das Schwesterschiff der Cara zu bekommen. Kurz vor Zwei wurden bei der Bella die Leinen eingeholt und das Schiffshorn grüßte dreimal, was von AIDAcara erwiderte wurde. Ohne Schlepperhilfe legte die Bella von ihrem Liegeplatz ab, drehte und machte sich auf ihren Weg nach Warnemünde. Wir sollten sie in unserer letzten Nacht an Bord nocheinmal wiedersehen; allerdings nicht so nah...

6. Tag - Göteborg - 7.5.2014 



Göteborg - endlich mal eine Stadt, die noch nicht von uns besucht wurde. Auch sehr schön: Aufgrund ihrer geringen Größe, kann AIDAcara am innenstadtnahen  Liegeplatz festmachen. Alle größeren Schiffe müssen im Containerhafen liegen und von dort kann man die Innenstadt definitv nicht zu Fuß erreichen.

 

Wir hatten für heute den AIDA-Shuttle in die City gebucht, nachdem wir am gestrigen Tag in Oslo 12 km gelaufen waren. Auch hatten wir keine Lust, in  den nächsten Regenschauer zu kommen, der sich am Himmel bereits ankündigte.

 

Mittels Bus ging es in die Innenstadt; von dort begaben wir uns zu Fuß auf unsere Exkursion durch die schwedische Stadt.

Über die Oper und den Museumshafen arbeiteten wir uns in die Altstadt von Göteborg vor. Hier erwarteten uns alte Holzhäuser mit vielen schönen kleinen Geschäften.

 

Den Sonnenschein genießend schlenderten wird duch die schwedische Großstadt. Insgesamt machte Göteborg einen sehr sympathischen und sauberen Eindruck, so dass nichts gegen einen späteren erneuten Besuch spricht.

 

Mittels Shuttle-Bus ging es wieder zurück zum Schiff. Der Himmel verfinsterte sich zusehends und kaum wieder zurück an Bord, begann es zu schütten, was auch den ganzen Tag nicht mehr aufhören sollte.

 

Um 19 Uhr wartete - im strömenden Regen - ein Highlight das Tages: Unser Schiff wurde von der Kapelle "Göta Lejon" musikalisch verabschiedet; eine halbe Stunde dauerte das Konzert, bei dem die jungen Künstler am Ende nass bis auf die Knochen waren.

 

7. Tag - Kopenhagen - 8.5.2014

Kopenhagen war unser Ziel - auch diese Stadt hatten wir schon auf unserer Reiseroute und zwar 2011. Viel verändert hatte sich hier nicht, außer dass heute das Wetter etwas schlechter war - die schwarzen Wolken, die uns seit unserer Abfahrt in Kiel verfolgten,  waren auch hier schon angekommen. Heute hatten wir vor, die uns schon bekannte Stadt, mit einem Hop on - Hop off- Bus  zu erkunden.  Praktischerweise  warteten diese Busse schon direkt am Terminal so dass er nach kurzer Preis Diskussion diesen offenen Bus bestiegen und der schon kurz darauf Richtung Zentrum startete.

 

 Worauf wir nicht geachtet hatten, war dass der Bus kein Dach hatte und wir die ganze Zeit den  bangen Blick Richtung Himmel warten mussten, in der Hoffnung, dass der Regen uns verschonen würde.

 

 Die eigentliche Fahrt startete erst in der Innenstadt beim Tivoli-inklusive 20 minütiger Wartezeit am Standplatz.

 Unter kühlem Wind ging es geschwind durch die dänische Hauptstadt. Unser eigentliches Ziel war eigentlich nur, einen besseren Überblick über Kopenhagen zu bekommen, um dann am Nyhaven auszusteigen, und bessere Fotos zu schießen, als 2011.

 

 Da der Eurovison Song Contest  2014 in Kopenhagen stattfand, war in der Stadt der sprichwörtliche Teufel los.

Aufgrund unserer besseren Ausrüstung,  konnten wir viel schönere und bessere Bilder als vor drei Jahren machen. Mittlerweile spielte auch das Wetter mit, zum Teil kam sogar die Sonne heraus. Zu Fuß klapperten wir die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt ab, die man fußläufig erreichen konnte: Nyhaven, Schloss Amalienborg,  die kleine Meerjungfrau und die alte Festungsanlage. Obwohl wir schon mal hier waren konnten wir neue Eindrücke sammeln und mitnehmen. 

 

Um 18:00 Uhr dieses dann: Leinen los und Sail Away -  Leider ohne Schiffshorn und musikalische Untermalung-der Lärmschutz macht hier den Kreuzfahrern einen Strich durch die Rechnung.  Viel Zeit hat mir jetzt auch nicht mehr denn um 19:00 Uhr  stand das große Finale unseres „Genießer-Paketes“ auf dem Programm:  Das 11-Gänge Menü im Rossini-Restaurant.

 

Das Essen war wunderbar, allerdings dauert so ein elf Gänge Menü auf 3-4 Stunden. Kurz nach 22:00 Uhr dürften wir das Restaurant satt und zufrieden verlassen, gerade noch rechtzeitig, um die Verabschiedung auf dem Pooldeck mit zu bekommen.  Noch einmal kurz  an Deck, frische Luft schnappen, und in die Kabine: Koffer packen.

8. Tag - Kiel - 9.5.2014

 Unsere Reise näherte sich dem Ende, die Cara  befand sich auf den letzten Kilometern auf der Kieler Förde zu ihren Liegeplatz, der diesmal nicht am Kreuzfahrt-Terminal lag, sondern aufgrund Bauarbeiten ein paar Meter weiter Richtung Innenstadt.

 

 Auch heute ließ das Wetter  deutlich zu wünschen übrig: Regen und kalter Wind  standen auf dem Programm.  Kurz nach acht machte das Schiff an seinem Liegeplatz fest. Viel Zeit hatten wir jetzt nicht mehr an Bord, trotzdem ließen wir uns unser letztes Frühstück nicht nehmen.

Fazit: Die AIDAcara ist das älteste und kleinste Schiff der Flotte. Aber gerade das, macht ihren Charme aus: alles geht etwas ruhiger und gemächlicher zu-und vieles ist noch nicht so perfektioniert, wie auf den größeren und neueren Schiffen. Jeder, der gerne mit Aida verreist,  sollte zumindest einmal mit AIDAcara  gefahren sein.


Das Reisevideo

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